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Steckbrief Zecke

Die kleine Gefahr

Zecke

Name: Zecke (Ixodes ricinus ·Holzbock·)
· wohl die bekannteste Zeckenart ·
Klasse: Spinnentiere (Arachindae – mit 8 Beinen)
Größe: Zecken sind stecknadelkopfgroß und im vollgesogenen Zustand um ein Vielfaches größer.
Stadien:  Ei, Larve/Nymphe, ausgewachsene Zecke
Lebenszyklus: Pro Stadium etwa 1 Jahr (2-3 Jahre gesamt)
Verbreitung: Eine weibliche Zecke kann bis zu 5.000 Eier in ihrem Leben legen.
Nahrung: Blut – Zecken sind so dehnbar, dass sie im vollgesogenen Zustand etwa 200 mal so viel wiegen, wie vor ihrer Blutmahlzeit. Eine Zecke nimmt pro Entwicklungsstadium nur einmal Nahrung auf und kann bei ungünstigen Verhältnissen bis zu 2 Jahre lang fasten.
Lebensraum: 99% ihres Lebens verbringt die Zecke freilebend auf der Suche nach einem Wirt.
Gefahr: Zecken können Krankheiten übertragen.

 

Die wohl bekanntesten sind:

 

• FSME wird durch Viren verursacht
   (FrühSommerMenigoEnzephalitis).

 

• Borreliose wird durch Bakterien ausgelöst.

 

Die Behandlung kann erst dann stattfinden, wenn die Zecke Kontakt mit Hund oder Katze aufgenommen hat. Untersuchen Sie Ihren `Liebling` deshalb nach jedem Freigang auf Zecken. Wenn Sie eine Zecke im Fell entdeckt haben, sollte diese mit einer speziellen Zeckenzange (erhältlich im Zoofachhandel) entfernt werden. Verwenden Sie in keinem Fall irgendwelche Öle oder Klebstoff zur Bekämpfung von Zecken.

 


Zecken halten sich vor allem in der freien Natur auf. Sobald die ersten Sonnenstrahlen nach einem frostigen Winter den Boden erwärmen, lauern sie im Unterholz, an Sträuchern, im Gras etc. auf ihre Opfer.

 

Eine Zecke sollte mit einer Zeckenzange möglichst nah am Kopf gefasst und gerade aus der Haut gezogen werden (nicht drücken oder quetschen). Spezielle Zeckenzangen und -haken erhalten Sie im Zoofachhandel.

 

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Häufige Irrtümer

Zecken entfernt man mit Klebstoff oder Öl?
Stimmt nicht – gerade der Einsatz von Klebstoff und Öl bewirkt, dass die Zecke in ihrem Todeskampf gefährliche Bakterien und Viren freisetzt.


Zecken lassen sich von Bäumen auf ihre Opfer fallen?
Stimmt nicht! Sie lauern auf Buschzweigen, auf Grashalmen oder im Unterholz auf ihre Opfer und lassen sich dort abstreifen.
 

Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) kann nur im Frühsommer übertragen werden?
Stimmt nicht! Zecken sind schon bei niedrigen Temperaturen aktiv
(ab ca. 7 °C) – gibt es also im Winter eine längere Periode über 7 °C, kann die Krankheit auch dann übertragen werden.


Richtige Kleidung schützt vor Zecken?
Zwar hält die richtige Kleidung Zecken auf, wobei hier nicht vergessen werden darf, dass Zecken bei der Suche nach einer geeigneten Einstichstelle eine ganze Weile auf ihren Opfern herum krabbeln können. Deshalb gilt: Körper und Kleider sollten nach Spaziergängen in „Risikogebieten“ (z. B. im Wald) abgesucht werden.

 

Zecken lieben Feuchtigkeit und Wärme.
Sie lauern in Wäldern oder hohem Gras.